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North Spitsbergen – In search of Polar Bear & Pack Ice

It was a wonderful sunny day in Longyearbyen when we made our way to the port. The little blue ship Plancius was already waiting for us at the pier. We watched how the luggade was craned on board, then it was time for us to walk up the gangway for the very first time. Hotel manager Zsuzsanna welcomed us and the friendly Philippine crew showed us to our cabins. We had some time to explore the ship before we all gathered in the lounge for an introduction to the ship and a safety briefing by first officer Miia. Then the lines were cast off and we were under way, our adventure had begun. The colourful houses of Longyearbyen grew smaller and we sailed out into the Isfjord. The next program point was the practical part of the lifeboat drill. Equipped with warm clothes and our bright orange life jackets we first mustered in the lounge and then went out on deck to inspect the lifeboats. Let´s hope that we will never have to see them from the inside again. After the drill we were in for a treat: The Captain´s Cocktail. We met our Russian captain Andrei Zybin and toasted with him and the expedition team to successful and safe voyage.

Nord Spitzbergen – Auf der Suche nach dem Eisbären & Packeis

Voller Spannung Blicken die Passagiere an der Reling durch ihre Ferngläser und Teleobjektive. Die Eisschollen und das Ufer des Fjords wird regelrecht gescannt. Jeder will der erste sein, der einen Eisbären sichtet. Und dann ist er plötzlich da! Wie aus dem Nichts. Der König der Arktis – der Eisbär. Eins der größten lebenden Landraubtiere der Erde. Er, der das Symbol des Klimawandels geworden ist. Mit seinen riesigen Tatzen läuft er mühelos über den tiefen Pulverschnee und ist dabei so schnell, dass kein Mensch ihm je entkommen würde. Und tatsächlich kommt es immer wieder vor, dass Menschen durch Eisbären getötet werden. Doch die Passagiere der Schiffe die vor der Küste von Spitzbergen kreuzen, sehen die Eisbären aus sicherer Entfernung.

POLAR BEAR ALLERT

Ein verwackelter Film aus einem Hubschrauber zeigt weiße Punkte im Meer. Hier und da eine Eisscholle. Die Kamera zoomt heran und versucht die Objekte genauer zu zeigen. „Es ist extrem besorgniserregend, so viele Eisbären auf einmal im offenen Meer zu sehen, da dies ein Zeichen dafür sein kann, dass das Packeis auf dem sie normalerweise leben und jagen, immer weiter schmilzt. Wenn der Klimawandel weiterhin die Arktis zerstört, dann werden die Eisbären gezwungen, immer weitere Distanzen zu schwimmen, um ihre Nahrung zu finden“, sagt der Sprecher einer Umweltorganisation in das Mikrofon, dass ihm der Reporter hält.“

Diese und ähnliche Reportagen finden sich immer wieder im Fernsehprogramm. Eine dieser Reportagen berichtete über den kleinen Ort Churchill in der Region Manitoba im Norden Canadas. Ein Ort von dem man sonst wohl nie gehört hätte.

Churchill – keine Straße führt hierher. Eine Eisenbahnlinie und ein Flughafen verbindet die Stadt, die eigentlich gar keine ist mit der kanadischen Zivilisation. Im Sommer beherrschen Trilliarden von Moskitos die bodennahen Luftschichten und im Winter ist es so bitterkalt und windig, dass man sich darüber wundert, dass in dieser Ödnis seit Jahrtausenden Menschen leben, die es sich hier mehr oder minder gemütlich gemacht haben. Doch sechs Wochen im Jahr steppt in Churchill der Bär. Dann wird Churchill zur „Welthauptstadt der Eisbären“.

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