Abu Dhabi – TOP 10

 

Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate kennen sicher viele als Luftdrehkreuz zu allen Kontinenten. Rund zwanzig Fluggesellschaften befördern jährlich etwa zwanzig Millionen Fluggäste. Aber nur wenige kennen Abu Dhabi als Reiseziel. In Luxus-Hotels residieren. Durch Sanddünen wandeln. Dem Muezzin-Ruf lauschen. Die Hitze aushalten. Arabische Speisen genießen. Architektonischen Wahnsinn bestaunen. Kommt mit nach Abu Dhabi.

Was in Abu Dhabi mit westlichem Know How und Arbeitsmigranten aus Glas und Beton in den Wüstensand gesetzt wurde ist zwar architektonisch beeindruckend, aber alles andere als zukunftsorientiert. Doch das für und wieder ist hier nicht das Thema. Vielmehr nehme ich Euch mit auf einen Stadtrundgang.

Wir wohnen im „The Ritz-Carlton“ am Grand Canal. Ein fünf Sterne Hotel, dessen Angestellte aus Nepal und Indien einem jeden Wunsch erfüllen. Vom eigentlichen Zentrum fünfzehn Kilometer entfernt, ist es zwar nicht das, was man zentrale Lage nennt, doch im Fall Abu Dhabi ist diese Lage besser als, die Innenstadt. Warum? Weil in der Innenstadt „nichts“ ist und weil man am Grand Canal baden kann und die Mosche fußläufig zu erreichen ist. Ok, ich bin nie gelaufen, denn  in der Nebensaison herrschen am Tage 45° Celsius und da läuft nicht mal mehr der Skorpion in der Wüste. Golfcarts vom Hotel zur Mosche machen einem die Entscheidung auch leicht.

 

So starte ich meinen Stadtrundgang an der Scheich-Zayed-Moschee. Für Leute die nur einen Stoppover in Abu Dhabi machen, man erreicht die Moschee auch mit dem Flughafenbus A1. Diesen findest du vor dem Flughafengebäude. Die Scheich-Zayed-Moschee liegt auf dem halben Weg vom Flughafen zum Stadtzentrum. Auf einer Stadtrundfahrt mit dem Big Bus ist die Moschee eine der ersten Haltestellen.

Scheich-Zayid-Moschee, die wohl zu beeindruckteste Sehenswürdigkeit in Abu Dhabi! Auch in den Emiraten wird groß gedacht! Die 2007 eröffnete Moschee kostete eine halbe Milliarde Dollar. Sie Platz für vierzigtausend Gläubige und ist die größte Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate, sowie die achtgrößte der Welt. Mit zweiunddreißig Metern Durchmesser ist die Kuppel der Moschee die größte der Welt. Vier, jeweils 107 Meter hohe Minarette erheben sich in den stahlblauen Himmel, der zu jederzeit einen perfekten Kontrast dazu bildet.

Zugang, Verhaltenshinweise und Dresscode: Am Eingang musst du einen Sicherheitscheck durchlaufen. Schwere Rucksäcke und anderes Gepäck kann man kostenlos gegen eine Pfandmarke abgeben. Der Zugang zur Moschee ist kostenfrei. Frauen müssen ihre Haare und ihren Körper verschleiern. Dafür erhalten sie am Eingang kostenlos eine Abaya, das traditionelle körperverhüllende Gewand. Bei Herren sind kurze Hosen und ärmellose Hemden nicht erlaubt und müssen durch ein verhüllendes Gewand verdeckt werden. Für den Zugang bestimmter Bereiche der Sheikh-Zayid-Mosque muss man seine Schuhe ausziehen. Es versteht sich von selbst das Händchenhalten, Küssen und ähnliche Körperkontakte hier wie anderswo in der Öffentlichkeit nicht erwünscht sind.
Öffnungszeiten: Samstag bis Donnerstag 9 – 22 Uhr, Freitag 16:30 – 22 Uhr, letzter Einlass jeweils um 21:30 Uhr
Kostenlose, einstündige Führungen finden freitags um 17 und 19 Uhr, samstags um 10, 11, 14, 17 und 19 Uhr und von Sonntag bis Donnerstag um 10, 11 und 17 Uhr statt. Anmelden muss man sich dafür nicht.

Etihad Towers & Emirates Palace Hotel – Die architektonisch ansprechenden Etihad Towers sind ein Komplex aus fünf Wolkenkratzern, die von 2006 bis 2011 erbaut wurden. Versäume nicht vom Obervation Deck@300 im 74. Stockwerk des 2. Turmes, in 300 Meter Höhe über Abu Dhabi zu blicken.
Den Eintrittspreis von 75 AED/ 17 Euro für diesen höchstgelegenen Aussichtspunkt Abu Dhabis kann man in einen Verzehrgutschein umwandeln lassen.

Die Avenue at Etihad Towers nimmt für sich in Anspruch zu den teuersten und exklusivsten Einkaufsstraßen der Welt zu sein. In intimer und pompöser Umgebung interpretieren über dreißig Luxusmarken den Lifestyle im orientalischen Stil. Die „Avenue at Etihad Towers“ hat auf zwei Etagen eine Fläche von fast vierzehntausend Quadratmetern.
Die Marina Mall ist der Treffpunkt der Markenopfer, die am Ende der 18th Street auf einer Insel, direkt an der Corniche Promenade gelegen ist. Hier findet man unzählige Markenshops, die man auch in allen anderen Destinationen weltweit findet. Allerding sind die Preise durchaus höher als in Europa, so dass man nicht mal im „Sale“ ein Schnäppchen machen kann. Im Untergeschoß befindet sich ein Supermarkt, in dem man sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs eindecken kann.  Es sind aber besonders die exotischen Gewürze, die man hier  für wenig Geld kaufen kann.

Die Marina Mall hat einen hundert Meter hohen Aussichtsturm der kostenlos zugänglichen ist, das Riesenrad Marina Eye, einen Eislaufplatz, eine Bowlingbahn, Cafés und Restaurants. Und noch ein Superlativ: Die auf der Marina Mall-Insel wehende Flagge der VAE ist eine der größten Fahnen der Welt.
Zahlreiche Hotels bieten einen kostenlosen Transfer zur Marina Mall an. Ebenso gibt es einen kostenlosen Shuttleservice zwischen dem Hafen und der Marina Mall. Während der Liegezeit von Kreuzfahrtschiffen, wird der Takt der Shuttlebusse auf dreißig Minuten verkürzt.

Die Corniche Strandpromenade ist Abu Dhabis bekannteste Flaniermeile, die sich etwa sechs Kilometer am Meer entlang zieht. Sie ist die Grenze zwischen Strand und Meer auf der einen Seite und der beeindruckenden Skyline auf der anderen Seite. Allerding sollte man hier die Mittagshitze meiden, denn zu dieser Zeit wirkt die Corniche wie ausgestorben. Erst am Abend und nur in der „Winter“-Saison, wenn es nicht so heiß ist, bevölkert sich die Corniche mit Spaziergängern und Joggern und auch die Bänke auf der Promenade sind besetzt.
An der Corniche befindet sich ein öffentlicher Badestrand, der mit der blauen Flagge ausgezeichnet wurde, die ihn als sicheres und sauberes Badegewässer ausweist. Bei Wassertemperaturen um die dreißig Grad sollte man aber keine Abkühlung erwarten.

Ghost City -Zwei Blondinen schleppen sich in der brütenden Hitze mit ihren Wasserfläschchen über die achtspurige Corniche Road während ihnen unsichtbare ungläubig blickende Augenpaare hinter den abgedunkelten Scheiben der wenigen Autos folgen. Warum in aller Welt laufen die hier in der Hitze halbnackt durch die Gegend? Sie wollen der Corniche noch eine Chnace geben. Doch es ist wie die Tage zuvor – öde, grau, staubig sandig, hässlich und menschenleer.

Al Mina Fish Market – Auch hier sucht nach vergebens nach Ursprünglichkeit. Doch gleich nebenan liegen die Dhaus am Kai. Immer fünf Boote sind zusammen vertäut und wer es schafft hier vor Sonnenaufgang aufzukreuzen, kann eben hier, bei der Entladung der Fische noch etwas vom ursprünglichen arabische Flair spüren.

Qasr al-Hosn ist für die Araber ein wichtiger Teil ihrer kulturellen Vergangenheit. Die Festung ist das älteste Gebäude der Stadt. Errichtet wurde an dieser Stelle 1761 ein Wachturm, der dazu dienen sollte, einen Süßwasserbrunnen zu verteidigen. Später wurde es vom regierenden Scheich in eine Festung umgewandelt. Im Laufe der Zeit wurde Qasr Al Hosn baulich verändert und erweitert und hatte verschiedene Funktionen. Es diente als Zufluchtsort, als Regenten-Residenz und als Regierungssitz. Heutzutage befindet sich im Qasr al-Hosn ein Museum für Sammelstücke aus Abu Dhabi sowie der gesamten Region des Persischen Golfs. Seit die Arabischen Emirate während des Ölbooms in den 1960 er Jahren in die Moderne katapultiert wurde, erinnert das Museum an die Lebensumstände der Vorfahren, die noch als Beduinen, Perlentaucher, Fischer oder Händler im Rhythmus von Sanddünen und Meer  gelebt haben.
Öffnungszeiten: Quasr al-Hosn ist täglich von 16 – 23 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Achtung derzeit wegen Bauarbeiten geschlossen (Eröffnung voraussichtlich im März 2019)

Das Heritage Village of VAE versucht die Geschichte der Menschen dieser Region lebendig zu halten.
Lebendig werden die nach historischen Vorbildern nachgebauten Gebäude durch die kleinen Werkstätten, in denen eigens engagierte Handwerker ihre Kunstfertigkeiten zeigen. Die Innenbereiche sind klimatisiert. Wer nicht in die Wüste fährt oder doch kann auch hier Kamel-Petting machen. Vom Strand, wo die alten Boote stehen, hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Abu Dhabi. In der Saison kann es vorkommen, dass mehrere Busse gleichzeitig ankommen. Dann wird das Museumsdorf von Touristen und Einheimischen überrannt.

Madinat Zayed Shopping Centre ist die Mall für die arabisch Mittelschicht und die Arbeitsmigranten, da hier das Preisniveau etwa geringer ist. In den Geschäften findet man hier auch Wasserpfeifen, Weihrauch und einheimische Duftwässer Vorsicht bei Spontankäufen, denn was auf den ersten Blick als super günstig erscheint sind oft Plagiate der entsprechenden Marken.  Neben dem Madinat Zayed Shopping Center befindet sich das Gold Center, in dem geschäftstüchtige Araber das Edelmetall gegen bunt bedrucktes Papier tauschen. Beim Kauf sollte man die Einfuhrsteuer bei der Ankunft in Deutschland bedenken. Empfehlenswert ist der Food Court des Madinat Zayed Shopping Centre in der obersten Etage mit einem vielfältigen und günstigen Angebot von Speisen aus ganz Asien.
Gesamturteil; wer Schnäppchen sucht oder einfach die arabische Atmosphäre schnuppern möchte, ist hier goldrichtig.

The Galleria – Mein erster Gedanke: „Eine Mall wie die anderen Malls auch“. Gepflegt wie alle Malls, Branchenmix wie alle Malls, Food Court wie alle Malls. Vor der Mall gibt es eine nette Promenade mit Blick auf das Meer und Teile der Stadt. Aber nett ist ja bekanntlich der kleine Bruder von…. Fazit: hat man eine Mall gesehen hat man alle gesehen.
Yas Mall Hier besteht ein direkter Zugang zur Ferrari World. Wer in Begleitung seiner Kinder unterwegs ist kann diese in der Kids World parken. Eine der großzügigeren Malls mit Restaurants und den immer präsenten Designer Shops, die sich in jeder anderen Mall finden. Im Arabian Oud gibt es bezahlbare arabische Parfüm Kreationen.

Souk Qaryat di Al Beri war der letzte Hot Spot den ich uns in Ermangelung anderer Optionen rausgesucht hatte. Zunächst hatte ich angenommen es wäre ein Markt mit orientalischen Tüchern und duftenden orientalischen Gewürzen. Doch auch dieses Mal wurden wir enttäuscht. Diese Mall liegt am Grand Canal und ist Teil des Shangri-la-Hotels. Und in der Tat fühlt man sich in dieser Mall dem Subkontinent nirgends näher als hier! Das Gebäude ist erfüllt vom Geruch (ich hätte auch schreiben können Gestank) schwerer öliger Parfums. Auf dem Weg treppauf treppab durch die verwinkelten Gänge zum Ende der Mall mussten wir zweimal das Gebäude verlassen, da uns so übel von dem Geruch war. Aners als in den sonstigen Malls finden sich hier Shops für Teppiche und traditionelle Kleidung, die Kandura, Ghuttra, Abaya und Sheylas.

Der Souk bietet auch noch einen speziellen kostenlosen Service an, eine Fahrt mit einem Boot durch den Souk und durch das Shangri-La, sehr entspannend und sehr nett diese kleine Bootstour.

Saadiyat Public Beach – Ob eine meditative Yoga-Sitzung, im Feinen weißen Sand liegen, im türkisfarbenen Wasser planschen oder im mondänen und stylischen Beach Café schlemmen – der Saadiyat Public Beach ist ein idealer Rückzugsort und bietet Freizeitaktivitäten wie Windsurfen und Segeln. Der 400 Meter lange und unter Umweltschutz stehende Saadiyat Public Beach befindet sich auf der Insel Saadiyat, auf der sich auch der Abu Dhabi Louvre befindet.
Für die Besucher stehen Duschen und Umkleideräume sowie Liegestühle, Handtücher und Schließfächer zu Verfügung.
Öffnungszeiten: von 8 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang
Preise: Für Erwachsene kostet der Eintritt 25 AED (etwas mehr als 5,60 €), für Kinder 15 AED (etwa 3,40 €). Sonnenstühle kannst du für 50 Dirham (etwas mehr als 10 €) mieten.
Anfahrt: Mit dem Taxi kostet die etwa zwanzigminütige Anfahrt zum Saadiyat Beach etwa 40 Dirham. Eine günstigere, jedoch umständlichere Möglichkeit bietet dir der öffentliche Bus 404, bei dem du pro Strecke gerade einmal 2 AED hinblättern musst.

Louvre Abu Dhabi – Unweit des Saadiyat Public Beach findet sich der 2017 eröffnete Louvre in Abu Dhabi. Louvre nennt sich dieses Kunstmuseum, da mit dem Louvre in Paris eine auf 30 Jahre festgelegte Kooperation besteht. So kann man am Rande der Wüste Kunstwerke aus der Antike und aus dem 21. Jahrhundert sowie von Picasso, Gauguin oder Manet bewundern. Das beeindruckende Dach ist einem schattenspendenden Palmenhain nachempfunden und besteht aus achttausend Metallsternen, die das Licht  gefiltert ins Innere leiten. Derzeit wird eine japanisch Kunst ausgestellt.
Öffnungszeiten: Montag ist Ruhetag. Von Samstag bis Mittwoch öffnet der Louvre Abu Dhabi seine Pforten zwischen 10 und 20 Uhr. Donnerstags und freitags hast du noch etwas mehr Zeit für Kunstgenuss, da das Museum dann von 10 bis 22 Uhr geöffnet ist.
Preise: Der Normalpreis für Erwachsene beträgt 60 AED (etwa 13,50 €). Junge Erwachsene zwischen 13 und 22 Jahren müssen nur den halben Eintrittspreis zahlen, während sich Kinder unter 13 Jahren kostenlos der Kunst in der Wüste widmen können.
Anfahrt: Die etwa zwanzigminütige Taxifahrt vom Stadtzentrum zum Abu Dhabi Louvre sollte dich etwas um die 40 Dirham kosten. Eine günstigere Anreisemöglichkeit bietet dir der öffentliche Bus 94, bei dem du pro Strecke gerade einmal 2 AED berappen musst.

Ferrari World – Das futuristische Bauwerk gilt als eines der touristischen Highlights von Abu Dhabi. Sie befindet sich auf Yas Island und Yas Island wiederum ist nur etwa fünfzehn Kilometer vom Abu Dhabi International Airport entfernt. Yas liegt relativ nah am Flughafen, was die Ferrari World damit theoretisch auch für eine nicht allzu lange Abu Dhabi Zwischenlandung zu einem attraktiven Ziel macht.
Die Formula Rossa ist die schnellste Achterbahn der Welt und damit sicher der Besuchermagnet der Ferrari World. In den ersten fünf Sekunden wird deine vergnügungssüchtige Seite auf 240 km/h beschleunigt. 4D-Welten und eine italienische Retro-Miniaturlandschaft lassen sich bewundern. Zudem hast du die Möglichkeit, dir einige Ferrari-Schlitten anzugucken.
Anreise: Wenn du aus dem Stadtzentrum zur Ferrari World anreist, dann zahlst du für die etwa halbstündige Fahrt mindestens 70 AED. Brichst du hingegen direkt vom Flughafen zum Freizeitpark auf, dann ist der Weg wesentlich kürzer und damit entsprechend günstiger. Auch mit den Bussen 190 oder 195 ist eine Anfahrt zur Ferrari World vom Stadtzentrum aus möglich.
Öffnungszeiten: Die Ferrari World ist täglich 11 bis 20 Uhr geöffnet. Zu Zeiten des Ramadan weichen die Öffnungszeiten leicht ab.
Tickets: Am besten die Tickets online kaufen. So vermeidet man das Schlange stehe an der Kasse  und kann auch den einen oder anderen Rabatt abgreifen. Allerdings ist die Ferrari World mit Preisen ab 60 Euro in keinem Fall ein Schnäppchen. Hinzu kommt, dass ein Ticket nicht einmal zum Besuch aller Highlights der Ferrari World berechtigt.

Abu Dhabi Wüstentour – Das leere Viertel nennen die Araber die Rub al-Khali. Sie ist die größte Sandwüste der Welt und fast doppelt so groß wie Deutschland. Am Rand dieser scheinbar unendlichen Wüste liegt Abu Dhabi. Was liegt also näher als eine Wüstensafari?
Man hat die Qual der Wahl unter den zahlreichen Angeboten das passende für einen selbst zu finden. Zu den beliebtesten Touren gehören die etwa fünfstündigen Wüstensafari-Angebote für um die 60 Euro pro Person. Mal kannst du entspannt unter den Sternen essen, ein anderes Mal mit einem Sandboard durch die Wüste brettern oder auf einem Kamel über den Sand traben.
Zunächst sollte man sich darüber klar sein, was man will. Es gibt viele Wüstengebiete, die von Abu Dhabi aus angefahren werden. Alle vermitteln mehr oder weniger einen Eindruck von der Wüste.

Wirklich spektakulär dagegen ist die Tel Moreeb. Hier findet man auch wieder Superlative, denn die Tel Moreeb ist mit 300 Metern eine der höchsten und steilsten Sanddünen der Welt –faszinierend erscheint die Fahrt dorthin: Häufig sind Straßenabschnitte von Sanddünen verweht, man merkt, dass hier nicht allzu oft Autos vorbeikommen. Von Abu Dhabi fährt man etwa vier Stunden bis hinter die Liwa Oasen, wo die Wüste spektakulär wird. Nach weitern zwanzig Minuten Fahrt hat man die Tel Moreeb Düne erreicht. Am beeindruckensten sind die Farben in der Wüste zu Sonnenauf- und Untergang. Dieses Erlebnis ist jedoch nur mit einer Übernachtung in der Wüste erlebbar.
Optionen: Ganztages Liwa Oasis Safari von Abu Dhabi ab165 Euro pro Person
Halbtagestour Wüsten Safari inklusive Abendessen bei Sonnenuntergang ab 63 Euro pro Person
Übernacht Desert Safaris in Gruppe oder als Privat Tour von 130-500 € pro Person

Wir haben uns eine Tour über GetYourGuide bei „Ocean View“ gebucht. Die Tour führte nach Dihan. Kamele füttern, Kamel reiten, Sandboarding, Dune-bashing bei dem mir echt und ernsthaft übel wurde! Mein letzter Reisekaugummi hat das Schlimmste verhindert. Ja, das volle Touri Programm für insgesamt 48 € pro Person und war voll gut!

Sündensteuer –  Ende 2017 haben die Vereinigten Arabische  Emirate eine Sündensteuer eingeführt. Demnach ist es eine größere Sünde Camel Zigaretten (Schachtel- ca. 4,90 €) als eine in Europa produzierte Zigarette der Marke West (Schachtel ca. 1,40 €). Aber auch die Anhänger der im 16. Jahrhundert in Arabien erfunden Shischa werden nicht verschont und zahlen nun fast das Doppelte. Es darf bezweifelt werden, dass es die Erbmonarchen über die Gesundheit ihrer Untertannen sorgen. Es gilt jedoch als sicher, dass sich die Sündensteuer positiv auf den Staatshaushalt auswirken.
Saison ist von November bis April. Dann liegen die Temperaturen bei 21 bis zu 30° Celsius. Doch dieses Jahr ist es auch in Abu Dhabi heißer als sonst. Die Maximaltemperaturen werden im August mit 43 ° Celsius erreicht. Doch wie man uns erzählte war es nicht selten das das Thermometer in den Sommermonaten die 50 ° Celsius Marke knackte.

Einst segelten sie nach Indien, China und Indonesien. . Die Küstenstädte Arabiens waren Handelszentren für Weihrauch, Seide, Gewürze und Porzellan. Wichtigstes Handelsgut war die Dattel – unverzichtbar als Proviant auf langen Seereisen, und mit der Verbreitung des Islam verehrt als heilige Frucht.Heute fahren die Dhaus als kleine Küstenfrachter, Ausflugs- und Fischerboote und fast alle sind motorisiert. Die meisten der Schiffe sind heute aus Fiberglas oder Stahl. Nur im Emirat Ras al Khaimah werden von Indern, Bangladeschern und Pakistanern Boote traditionell aus Holz gebaut. Doch nicht mehr für den überseeischen Handel sondern für Reiche Emiratis, die ein Stück Kultur kaufen und erhalten wollen. In Abu Dahbi reihen sich vor der Kulisse der Wolkenkratzer mit modernen Glasfassaden die Daus der Fischer im Hafen aneinander.

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