LETZTE EISENBAHN IN ECUADOR

Südamerika Anden Ecuador Dampflok Baldwin Teufelsnase Quito Riobamba Duran

Lok 58 der G & Q mit dem Ausflugszug zum Cotopaxi Nationalpark. Der 5.897 Meter hohe Cotopaxi ist der höchste noch aktive Vulkan der Welt.

28.07.1996: 13 Stunden Flug! Lufthansa fliegt man ja, des hohen Vertrauensbonus wegen, sehr gerne. Die für mich, mit einer Körpergröße von 1,92 Metern, unzumutbaren Sitzabstände von gefühlten 20 Zentimetern, in diesem neuen A 340-200 prägen sicher noch in zehn Jahren mein Bild von der Lufthansa. In Quito angekommen, fahren wir so schnell wie möglich zum Hotel und checken ein. Der Grund: Der Touristenzug, Quito – Cotopaxi – Quito, welcher noch immer mit einer Dampflok bespannt wird,  ist schon auf der Strecke. Seit 12 Stunden nichts gegessen! Der Buss jagt dem Zug hinterher. Ungesicherter Bahnübergang – schnell rüber – STOP – raus aus dem Bus und aus dem mäßigen Motiv das beste machen. In der ersten Stunde nach der Ankunft in über 2500 Meter Höhe rennen, wird mit stechenden Kopfschmerzen belohnt. Das Geschaukel des Busses und die Abgase des Autoverkehrs tragen ihr übriges zum Wohlbefinden bei. Später im Hotel muss ich erst einmal eine Aspirin einwerfen um überhaupt wieder auf die Beine zu kommen. Lok 58, welche den Touristenzug beförderte, verfängt sich auf der Rückfahrt in einem am Bahndamm liegenden Kabel. Dieses kann vor Ort nicht mehr vollständig aus den Treibachsen entfernt werden. Auf Grund dessen löst sich auf der Rückfahrt eines der Gegengewichte an der Lok und zerschlägt die Treibstangen. Die Lokomotive ist bis auf weiteres Schrott.

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Nur selten ist der Blick auf den Vulkan Cotopaxi wolkenfrei.

29.07.1996: Auf Grund des Schadens der gestern an der Lokomotive entstand, wird der Zug nach Riobamba, heute von der Diesellok 2409 befördert. Eine Mitfahrt auf dem Dach ist in Ecuador eine Tradition der armen indigenen Landbevölkerung, denn Fahrgäste auf dem Dach müssen nicht zahlen. Diese Art des Reisens wurde auch von westlichen Backpackern entdeckt, für die die Fahrpreissonderegelung allerdings nicht gilt. Viele stellen sich eine Fahrt auf dem Dach abenteuerlich und romantisch vor. Doch auf Dauer ist es auch eine nervige und anstrengende Rüttelei. Aber es macht Spass und gehört doch zumindest hier zum Eisenbahn – Abenteuer der dazu. Auf der Fahrt durchdie Vororte von Quito bekommt man vom Wagendach aussergewöhnliche Eindrücke in die Wohnkultur der Ecuadorianer. Plastikflaschen zu sammeln scheint hier en einträgliches Geschäft zu sein. In manchen Höfen lagern wohl an die tausend Flaschen und Kanister. Man erzählt uns auf Nachfrage, dass es wohl gerade ein Projekt gäbe, bei dem die Plastikflaschen zurückgekauft werden. Als wir das Stadtgebiet von Quito schon lange verlassen haben, fährt der Zug plötzlich nur noch Schrittgeschwindigkeit. Zunächst bleibt der Grund dafür unklar. Erst als sich eine Lücke in einem der Weidezäune links und rechts der Strecke auftut hat die verirrte Kuh, die wir seit einem Kilometer vor uns her treiben die Möglichkeit zur Flucht. Kurz vor Urbina, auf der Höhe von 3604 Meter, entgleist einer der Wagen. Es dauert aber nur etwa eine halbe Stunde bis das eingespielte Zugpersonal den Wagen wieder eingegleist hat.
30.07.1996: Entschuldigung an die Mitarbeiter des Hotel El Troje, dass ich eine Flasche Wein und mehrere Brötchen geklaut habe. Damals empfand ich es als Reparation für das Zimmer, welches nach Stock und Schimmel roch und für das schlechte Essen. Ab jetzt geht es mit einem dampfgeführten Charterzug weiter in Richtung Anden. Hinter Luisa entspricht die Landschaft dann endlich den Klischees die man vom Andenhochland im Kopf hat. Die Luft ist so klar, dass man meint die Berge in 100 Kilometern Entfernung noch zu sehen. Das dunkle Grün der Hochebene, das tiefe Blaugrau der Berge, dass sich dennoch deutlich vom Blau des Himmels über den schneeweiße Wolken ziehen, abgrenzt. Dieses Bild hat sich für immer in meine Erinnerungen gebrannt. Den Sonnenuntergang erlebe ich auf dem Führerstand der Lokomotive. In Riobamba besuchen wir das Museum der G & Q, jedoch müssen die Austellungstücke erst aufgestellt werden.Die Bahngesellschaft Ecuadors „Empresa Nacional de Ferrocarriles del Estado“ hat schon bessere Zeiten gesehen. Es fahren keine Züge mehr zwischen Duran im Tiefland und der Hauptstadt Quito. Auch sind im Jahr 1993 die zum Teil erst 40 Jahre alten Dampflokomotiven durch französische Dieseloks ersetzt worden. Der Streckenabschnitt Guayaquil – Quito, der 1992 dem El Nino zum Opfer fiel, wurde glücklicherweise in Rekordzeit wieder aufgebaut.

Südamerika Anden Ecuador Dampflok Baldwin Teufelsnase Quito Riobamba Duran1871 wurden der erste Streckenabschnitt der Ferrocarril del Sur von Yaguachi in Richtung Anden nach Parraganetal, damals noch in der Spurweite von 914 mm, eröffnet.Erst im Jahre 1884 wurden die nächsten 18 km bis Bucay, am Fuss der Anden in Betrieb genommen. 1888 fuhr man bereits bis Duran. Ein Streit zwischen der amerikanischen Bahnbaugesellschaft und der Regierung Ecuadors führte zur Unterbrechung der Bauarbeiten und die Strecke begann wieder zu verfallen. Erst 1897, mit der neuen Regierung unter General Eloy Alfaro und der Gründung der Guayaquil & Quito Eisenbahngesellschaft im Jahr 1899 ging es weiter. Die bisher gebaute Strecke wurde auf 1067 mm umgespurt und ein Fährdienst von Guayaquil nach Duran, dem Ausgangspunkt der Bahn eingerichtet. Ein Meisterstück des Bahnbaus stellt die Bezwingung der Anden mit Spitzkhren und Steigungen von bis zu 55%0 dar. So wurde erst 1908 Quito erreicht. Die 143 km lange Stichbahn von Sibambe nach Cuenca im Süden, mit Baubeginn 1915 wurde erst im März 1965 fertiggestellt und die Bahnstrecke im Norden des Landes, von Quito nach Ibarra, ist schon viele Jahre unterbrochen, einzig zwischen Ibarra und San Lorenzo an der Pazifik-Küste gibt es noch unregelmässigen Verkehr mit Autoferros Die Bahn-Gesellschaft Guayaquil und Quito wurde im Jahre 1924 verstaatlicht und stand während ihres Bestehens, auch als Empresa Nacional de Ferrocarriles del Estado (ENFE) nie unter einem guten Stern. Die Probleme sind auch heute noch dieselben: Fehlende Anbindung an die Häfen des Landes, Geld- und Ersatzteilmangel, Ueberschwemmungen, Erdrutsche und einseitige Förderung des Strassenverkehrs.

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Zug im Tal des Riobamba Flusses.

31.07.1996 Heute geht die Fahrt von Riobamba nach Alausi. Sicher ist dies keine Strecke, für die man einen ganzen Tag benötigen würde. Wenn man jedoch alle fünf Kilometer stopt, einen längeren Fussmarch zu einer vielversprechenden Fotostelle macht, dort dann bis zu 15 Minuten wartet bis eine undiziplinierte Wolke die Sonne wieder freigibt und wegen hochstehender Äquatorsonne zwischen 11 und 14 Uhr der Zug stehenbleibt, wird klar warum die Fahrt einen ganzen Tag dauert. In Guyamote kreuzen wir mit einem Ferrocarril oder Autoferro. Diese Autobusse, die einst auf Strassen unterwegs waren, wurden mit Drehgestellen für den Einsatz auf Schienen umgerüstet und sind heute für die Bahngesellschaft eine preiswerte Alternative zu den Lok bespannten Zügen. Befreit von jeder Technik bis auf Antriebseinheit, Kupplung und Getriebe sind die Autoferros die Ergänzung zu den selten verkehrenden und überfüllten Zügen. Doch viele Andenstraßen wurde in der Vergangenheit ausgebaut und es wird wohl kaum ein Jahrzehnt dauern, bis Linienbusse den Schienenverkehr überflüssig machen. In Palmira kreuzt die Strecke der G & Q auf 3239 Metern die Panamericana. Danach folgt die Bahn dem Tal des Guyamote Flusses, der zu dieser Jahreszeit nur wenig Wasser führt. Weiter geht es durch Wälder aus Eukalyptus und Nadelbäumen. In Alausi entsteht dann noch eine Nachtaufnahme von Zug im Bahnhof. Das Hotel in dem wir übernachten heißt passenderweise „Panamericana“.

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Beeindruckend auch noch heute – die Ingenieurleistung „Nariz del Diabolo“.

01.08.1996: Heute spielen wir den ganzen Tag mit zwei Zügen auf dem Teilstück Alausi – Huigra – Alausi. Bei strahlenden Sonnenschein und stahlblauem Himmel rattert unser Zug durch die saftig grünen Täler. Ich sitze mit einigen anderen wieder auf dem Wagendach. In die kristallklare Morgenluft mischen sich ab und zu Abdampfwölkchen der Lokomotive. Gemächlich ziehen Berge Ortschaften und Indios, die ihre Felder bewirtschaften vorbei. Eine der spektakulärsten Streckenabschnitte auf dem südamerikanischen Kontinent ist der Abschnitt zwischen Alausi und dem Bahnhof Sibambe, vorbei an der Teufelsnase. Sibambe liegt tief in einer Schlucht am Rio Chanchán umgeben von tausend Meter hoch aufragenden Bergen. Da die Bahn eine reine Adhäsionsbahn ist, bedarf es zweier Spitzkehren und einer spektakulären Streckenführung um die Bahn aus dieser Schlucht herauszuführen.

02.08.1996: Ein weiteres Mal spielen wir auf dem Teilstück Huigra – Alausi – Huigra einen Bahbetrieb nach den es so seit zwei Jahren nicht mehr gegeben hat. Vom Dach eines Wagons erblickt man auf der einen Seite die steil aufragende Felsformation auf der anderen Seite jedoch geht es genau so steil einige hundert Meter in die Tiefe, wer keine Höhenangst hat, wird bei der atemberaubenden Aussicht von kalter reiner Höhenluft umweht. Übernachtung in einem Hotel in Huigra, der Stadt des ewigen Frühlings, wie sie von den Einheimischen genannt wird. Das Abendessen im Hotel ist für meinen Gaumen nicht bestimmt aber der Hund freut sich immer über das was die Gäste runterfallen lassen.

03.08.1996 :  Heute spielen wir auf dem Teilstück Huigra – Alausi – Huigra. Ja kein Quatsch, die Teufelsnase haben wir mit Dampflokomotiven an drei Tagen zelebriert und es gibt wohl kaum ein Motiv das nicht mehrmals abgelichtet wurde. So lässt die Lust auch langsam nach und Dietmar, Ekkehart und ich fahren mit dem Autoferro zurück nach Alausi besorgen uns dort leckere Röstkartoffeln, Pfannkucken bei den Indiofrauen und halten zwei Stunden Siesta am bahnhofsnahen „Supermarkt“. Selbstverständlich versäumen wir nicht, im weichen Nachmittagslicht, wieder an der Fotoorgie mit Dampflok teilzunehmen.
Das Abendessen bekommt wieder der Hund! Bier ist auch eine vollwertige Mahlzeit.

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Wenn El Nino kommt wird der Rio Chanchán zum reissenden Strom der alles mit sich reisst.

04.08.1996: Heute spielen wir auf dem Teilstück Huigra – Sibambe – Huigra. Ich glaube es gab kaum eine Gruppe Verrückter, die diesen Streckenabschnitt so erschöpfend fotografiert und bereist haben. Zum Glück habe ich mir vorher eine Mittelformatkamera gekauft, denn dieses einmalige Erlebnis möchte man zu Hause noch einige Male nacherleben. Unser Quartier ist ein kleines Hotel in Huigra, einem Ort, an dem man eine solch komfortable Unterkunft nicht vermuten würde. Zum Abend finden wir uns im Restaurant des Hotels ein, wo wir unser vorbestelltes Einheitsmahl vorgesetzt bekommen. Der Kellner kommt und stellt mir einen Teller mit lauwarmer Lasagne hin. Das ist es nicht was ich mag, zumal dieser käsige Schleim meines Erachtens dem Wohlbefinden nicht zwingend förderlich ist. Als keiner der Angestellten guckt, bringe ich den Teller vor die Tür, wo sich sogleich der Hotelhund darüber her macht. Ich gehe ohne Teller wieder hinein und setze mich an den Tisch. Wenig später kommt der Keller erneute mit Tellern voller Lasagne, stutzt kurz, meint dann aber mich beim vorigen Mal vergessen zu haben und stellt mir wieder einen vollen Teller hin. Da auch ausser mir ein zweiter an unserem Tisch die Speise verschmäht, warte ich nun wieder einen günstigen Moment ab und bringe zwei Teller hinaus, stelle sie dem Hund hin und nehme den leeren Teller wieder mit hinein.So fällt wenigsten kein Verdacht auf mich im Aussenbereich irgendwelche Sauereien verursacht zu haben. Nach dem Abendessen sitzen wir noch lange in der lauen Nachtluft und feiern den Tag ab. Irgendwann spät am Abend ist die Party so feuchtfröhlich, dass wir in den Pool springen, während unsere Weingläser am Beckenrand stehen. Wir albern gerade darüber herum, dass ich als einziger diese Geschmacksexperimente des Abendessens überlebe, als der Hund wieder auf der Bildfläche erscheint. Er benimmt sich aber eigenartig anders als noch am Nachmittag. Er frisst Gras und trottet danach zum Beckenrand, wo er zu würgen beginnt. Sekunden später kotzt er drei Portionen Lasagne, ordentlich von einander getrennt, auf den Beckenrand! Der krönende Abschluss dieser Unterhaltungseinlage ist, dass er den halbverdauten Brei danach wieder aufschleckt. Es war offensichtlich eine gute Idee die Kalorienzufuhr über Brot, Cracker und Wein zu gewährleisten.

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Hinter jeder Kurve ein neues Motiv und atemraubende Aussichten.

05.08.1996: Das Frühstück lasse ich ausfallen, denn jeden Morger Eier, Weißbrot und die immer gleiche klebrige zuckersüße Marmelade muß ich mir nicht antun. Unten am Bahnhof gibt es einen kleinen Laden der diverse Leckereien , wie Kuchen, Kekse, Bier und Wein für die lange Fahrt bereithält. So gut ausgerüstet fahren wir im Autocarril durch den Nebelwald Richtung Küste nach Bucay. So bald man den Nebelwald verlassen hat ändert sich das Klima. Wie an einer unsichtbaren Grenzlinie wechselt dass kühle und heute auch regnerische Wetter des Waldes mit dem trocken heißen Küstenklima. Auch die Menschen sind hier nicht so zurückhaltend und wie viele Indios, Fremden gegenüber scheu.
In Bucay befindet sich ein großes Depot und die Werkstatt der G & Q. Hier endet die Fahrt mit dem Autocarril und ein letztes Mal wird unser Zug von einer Dampflokomotive gezogen. Im schaukelnden Zug lassen wir es uns gutgehen und da es schon Nachmittags ist kann man auch schon mal eine Flasche Wein teilen. An der Zuckerfabrik “ Ingeniero Valdez“ machen wir einen Fotostop. Hier gab es mal eine 914 mm Zuckerrohrbahn von der aber außer einer rostigen Lokomotive nicht mehr viel übrig ist. Durch die Erkundung der ehemaligen Zuckermühle verpassen wir beinahe den Zug. Wir rennen hinterher und ich springe auf, rutsche ab und knalle mit dem Schienbein an die unterste eiserne Trittstufe. Erst später im Zug merke ich, dass es eine unansehnliche Platzwunde geworden ist, die in kürzester Zeit meine Hose unterhalb des Knies rot färbt. Ärgerlich ist auch, dass es die Hose ist mit der ich zurückfliegen muss. Die Narbe wird mein lebenslanges Souvenir aus Ecuador sein. In den Orten Naranjito, Milagro und Yaguachi durchfahren wir die für Südamerika so typischen Strassen, auf denen die Eisenbahngleise im Strassenpflaster eingelassen sind. Vorbei sind jedoch die Zeiten als die Bahn unbedingten Vorrang hatte. Wie ein lästiges Relikt aus der Vergangenheit muss der Zug sich mühsam den Weg durch die Stadt erkämpfen. In Yaguachi lassen wir die Zugfahrt enden. Ab hier geht es nur noch durch flaches Sumpf und Weideland bis die Bahn nach etwa acht Kilometern in Alfaro endet.

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Eines nicht fernen Tages wird der letzte Zug Guamote verlassen.

Mit einer Boing 727-200 fliegen wir nach Quito. Die Maschine ist ein ehemaliger Lufhansa Jet, was den Vorteil hat, dass die Sitzabstände deutlich größer sind als heute üblich. Der Flug wird mir ebenfalls in Erinnerung bleiben. Der Pilot hatte seinen ganz eigenen Stil. Eine Mischung aus Eile, Lustlosigkeit und Routine. Die drei Faktoren eben die einen sicheren Flug ausmachen. Die Maschine war noch nicht ganz auf die Startbahn eingeschwenkt, das beschleunigte er schon die Triebwerke.  Die Landung war hart. Mit einem Schlag, der Mensch und Maschine bis ins Mark erschütterte, Setzte der Jet auf und man hatte das Gefühl, das Fahrwerk würde sich nach oben durch den Fußboden bohren. In Quito bleibt dann noch etwas Zeit für einen Besuch am Äquator und einen kleinen Rundgang durch das historische Zentrum, bevor wir im Hotel Intercontinental in Quito einchecken. Hier gibt es endlich die Gelegenheit ausgiebig zu duschen bevor wir Abendessen gehen.

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Die 96 jährige Baldwin Lok Nr. 11 zuckelt durch die Strassen von Milagro.

06.08.1996: 4:50 Uhr klingelt der Wecker. Um 5:00 Uhr gibst es Frühstück ud um 6:00 Uhr fahren wir zum Flughafen Quito. Um 8.15 Uhr ist Take Off und es geht über Bogota zurück nach Good old Germany.

Folgende Lokomotiven waren 1996 bei der „Ferrocarril del Sur“ vorhanden:

Lok No. 7 eine 1’C, ebenfalls von Baldwin, gebaut im Jahr 1901
Lok No. 11 Bj 1900 2-6-0 Baldwin Flachland-Maschine
Lok No. 17 Bj 1935 2-8-0 Baldwin, ex Sibambe – Cuenca No 4,
Lok No. 14 2-6-0 Baldwin 1901……………………Based in Ibarra
Lok No. 15, Lokdenkmal in Riobamba, gemeinsam mit einem Güterwagen
Lok No.18, Sibambe-Cuenca, ex Quito-Esmeralda No. 3, eine 1’D von Baldwin, Baujahr 1931
Lok No.44 Bj. 1944 1 D-Schlepptender-Lok
Lok No.45 Bj. 1945 1 D-Schlepptender-Lok
Lok No.53 Bj. 1953 2-8-0 Baldwin-Lima-Hamilton 1953, stationiert in Riobamba
Lok No.56 Bj. 1953 2-8-0 Baldwin-Lima-Hamilton 1953, stationiert in Bucay, letzte in der USA bei Baldwin gebaute Schmalspur – Dampflokomotive
1 Diesellok aus der Serie von 10 Stück, welche 1970 in Spanien von Euskalduna unter Lizenz von ALCO gebaut worden war. Diese Maschinen sind mangels Ersatzteilen schon lange nicht nicht mehr betriebsfähig.

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